Tischlereimuseum Friedrichstadt

 

Ein kleines Museum finden wir in der Friedrichstädter Altstadt, in der Nähe des Marktes: das Tischlereimuseum. Es wurde nach dem Tod des letzten Tischlers Jacob Hansen 1998 gegründet. Schon beim Betreten fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Die Geräte stammen allesamt aus dem Besitz Jacob Hansens und stehen auch noch so, wie er sie hinterlassen hat. Das Museum hat den Anspruch, die Verknüpfung von Leben und Arbeiten im Handwerk vor 100 Jahren darzustellen.

Im ersten Raum des Museums können Sie verschiedene große Maschinen bewundern. Darunter auch Kombimaschinen, mit denen verschiedene Arbeitsschritte vollbracht werden konnten. Der zweite Raum zeigt die eigentliche Werkstatt, mitsamt alten Tischlerbänken und einem Ofen. Dieser diente nicht nur zum Heizen, sondern auch um ein Wasserbad für den Leim zu erhitzen und die Holzabfälle zu entsorgen. Hier können Sie, wenn Sie möchten, auch eine Drechselbank ausprobieren. Nach Ihrem Rundgang durch das Museum sollten Sie auf jeden Fall auch noch den Garten besuchen, in dem die verschiedensten Blumen blühen.

Das Museum hat nur in der Saison von Ende Juni bis Anfang September geöffnet, Führungen können jedoch ganzjährig gebucht werden. Außerdem nimmt es regelmäßig an der Kulturnacht am letzten Samstag im August und der Grachtenweihnacht am ersten Advent teil.

Adresse

Tischlereimuseum
Ostermarktstraße 15
25840 Friedrichstadt

Kontakt

Telefon: 040 7606090
E-Mail: renate.kieselbach@t-online.de

http://www.tischlereimuseum-friedrichstadt.de/

Öffnungszeiten

29. Juni – 08. September
Mo. – So. 11.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Das Museum gibt einen interessanten Einblick in den Alltag eines Tischlers vor 100 Jahren. Was mir sehr gut gefallen hat, ist der vorhandene Audioguide, der Ihnen zusätzliche Informationen liefert. Leider fühlte ich mich etwas erschlagen von all den Exponaten. Ich glaube, dass in diesem Fall weniger mehr wäre.

Carolin Vogt