Mikkelberg – Nordisk center for kunst og cricket

 

Direkt an der B5 zwischen Horstedt und Hattstedt führt eine Kiesstraße den Mikkelberg hinauf. 1528 zum ersten Mal erwähnt, siedelte sich auf dem Berg ab 1710 das Müllergewerbe an. Als die ehemalige Mühle 1967 gekauft wurde, war sie nur noch eine Ruine. Doch der Käufer hatte eine Vision: ein Treffpunkt, an dem die dänische Sprache und Kultur vermittelt werden sollen. So entstand das Nordisk center for kunst og cricket.

Heute finden in den Räumen 3-4 wechselnde Ausstellungen pro Jahr mit Werken verschiedener Künstler statt. Die Künstlerinnen und Künstler kommen meist aus dem deutsch-dänischen Grenzland und bringen ihre Eindrücke der Landschaft Nordfrieslands aufs Papier oder in Form. Im Mai 2019 fing die neue Leiterin des Centers mit ihrer Arbeit an und machte sich zur Aufgabe das Center durch verschiedene Angebote aufzuwerten. So sollen u.a. Workshops, Führungen für Schulklassen, Lesungen oder ein Skulpturenpark angeboten werden.

Die Mitarbeiter im Center sprechen untereinander ausschließlich dänisch, sind der deutschen Sprache jedoch mächtig. So können Führungen für Gruppen auf deutsch und auf dänisch gebucht werden.  Bei einer gebuchten Führung werden die Teilnehmer stets mit Kuchen und Getränken versorgt.

Ein Fußmarsch von wenigen Minuten bringt die Besucher außerdem zu einem Cricketfeld. Gut versteckt liegt es hinter dem Gebäude. Hier finden regelmäßig Spiele der beiden Herrenmannschaften, der Damenmannschaft oder der Jugendmannschaften statt. Ein Besuch in der Ausstellung lässt sich also wunderbar mit ein wenig Sport verbinden.

Adresse

Mikkelberg – Nordisk center for kunst og cricket
Horstedter Chaussee 1
25856 Hattstedt

Kontakt

Telefon: 04846 6604
E-Mail: info@mikkelberg.de

http://www.mikkelberg.de

Öffnungszeiten

Fr. – So. 13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Das Center bringt eine totale Ruhe mit sich. Obwohl es sehr nah ein der stark befahrenen B5 liegt, hört und sieht man von der Straße nichts. Schon der Weg zum Gebäude führte mich den Hügel hinauf durch einen kleinen Wald. Oben angekommen fand ich die umgebaute Mühle vor.

Die Ausstellung selber ist sehr ästhetisch aufgebaut. Man findet weder zu viel, noch zu wenig, sodass das Auge nicht überreizt wird. Alles in allem hat mir der Besuch in dem Center sehr gut gefallen.

Carolin Vogt